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Ein Triathlon-Team lebt natürlich auch von der internen Konkurrenz, erläuterte die Mannschaftsleitung. Das schließt freilich nicht aus, dass die einzelnen Athleten auch füreinander zärtliche Gefühle entwickeln können – hier bietet sich die Teilnahme an Staffelwettbewerben geradezu an. Mit großen Vorsprung gewann das LEIDIG24 Triathlon Team beim Nordberliner Zugspitzlauf 2013 die Staffelkonkurrenz – und ist damit bestens vorbereitet für den Christopher Street Day in der Hauptstadt.

29. Cross-Staffellauf des BRC

LETZTE MELDUNG: Gesamtsieg bei der 29. Auflage des Cross-Staffellaufs des Berliner Ruder-Clubs, dreißig Sekunden vor den Neuköllner Sportfreunden und fast über vier Minuten vor dem Crossteam Berlin, das mit Fabian Clarkson angetreten war. Alle vier Athleten in den Top Ten:

1 Fabian Clarkson SCB Berlin 19:07
2 Micha Kopf Leidig24 Triathlon Team 20:39
3 Arne Töpfer NSF 20:40
4 Fabian Hirt Leidig24 Triathlon Team 20:48
5 Klaus Angerer NSF 20:54
6 Christoph Rodewohl NSF 21:12
7 Fernando Martin SCC Berlin – M5 21:29
8 Maximilian Meißner Leidig24 Triathlon Team 21:31
9 Holger Leidig Leidig24 Triathlon Team 21:33

10 Alexander Nobis Moderner Fünfkampf 2 21:40

1. Advent, Düppeler Forst

Schlussläufer In ihrer Besprechung des Romans Bahnen ziehen der Kanadierin Leanne Shapton schreibt Sandra Kegel: ‘Künstlerische wie sportliche Disziplin erfordern Qual, damit das Schwierige leicht wird, das Leichte zur Gewohnheit, und Schönheit entsteht.’

Das Alter würdigen

Der greise Athlet‘Den höchsten Rang unter den Altersstufen nimmt das Greisenalter ein’, formuliert Albert Stein in seiner Dissertation über Platons Charakteristik der menschlichen Altersstufen. ‘Sinnlichkeit und Leidenschaft sind erloschen. Statt dessen regieren Vernunft und Einsicht, Erfahrung und Weitblick. (…) Der wahre Philosoph (oder Läufer, die Mannschaftsleitung) kann nur ein Greis sein.’

Britzer Rede der Mannschaftsleitung

Anläßlich des Sieges beim Team-Halbmarathon ‘Rund um den Britzer Garten’ hielt die Mannschaftsleitung eine Rede, die die älteren Zuhörer an Worte erinnerte, die sie irgenwo schon mal gehört hatten. Einige sagten etwas von Gettysburg oder so. Mehr war bis zum Abend allerdings nicht zu erfahren, die Mannschaftsleitung verschwand nach der Verlautbarung kommentarlos. Inside Insanity dokumentiert den Wortlaut der Rede:

Vor zwei Monaten gründete die Mannschaftsleitung auf diesem Kontinent ein neues Triathlon Team, in Freiheit gezeugt und dem Grundsatz geweiht, dass alle Triathleten gleich geschaffen sind. Nun stehen wir in einem großen Wettbewerb, um zu erproben, ob dieses oder jedes andere so gezeugte und solchen Grundsätzen geweihte Team dauerhaft bestehen kann. Wir haben uns auf einem großen Sportplatz dieses Wettbewerbs versammelt. Wir sind gekommen, einen Teil dieses Feldes jenen als letzte Ruhestätte zu weihen, die hier ihre letzten Körner gaben, damit dieses Team siegen möge. Es ist nur recht und billig, dass wir dies tun. Doch in einem höheren Sinne können wir diesen Boden nicht weihen – können wir ihn nicht segnen – können wir ihn nicht heiligen. Die tapferen Triathleten, Frische wie Erschöpfte, die hier kämpften, haben ihn weit mehr geweiht, als dass unsere schwachen Kräfte dem etwas hinzufügen oder etwas davon wegnehmen könnten. Die Welt wird wenig Notiz davon nehmen, noch sich lange an das erinnern, was wir hier sagen, aber sie kann niemals vergessen, was jene hier taten. Es ist vielmehr an uns, den Lebenden, dem großen Werk geweiht zu werden, das diejenigen, die hier kämpften, so weit und so edelmütig vorangebracht haben. Es ist vielmehr an uns, geweiht zu werden der großen Aufgabe, die noch vor uns liegt – auf dass uns die edlen Sieger mit wachsender Hingabe erfüllen für die Sache, der sie das höchste Maß an Hingabe erwiesen haben – auf dass wir hier einen heiligen Eid schwören, dass diese Triathleten nicht vergebens gelaufen sein mögen – auf dass dieses Team, unter Gott, eine Wiedergeburt der Freiheit erleben – und auf dass die Mannschaftsleitung, durch das Team und für das Team, nicht von der Erde verschwinden möge.

Mannschaftsleitung des Leidig24 Triathlon Teams
Berlin, Sportplatz an der Windmühle, 11. November 2012

wasserbetriebe2010

Volker Goineau, Edmund Kramarz, Holger Leidig, Christian Zschorlich, Sassan Yassini und Manager Kalle Wegener hatten ihren Spaß bei Sonnenschein im Berliner Tiergarten. In der Tageswertung holten sie für die LG Buchsbaum Platz zwei und drei von insgesamt 1246 Staffeln. Der Sieg in der Masters-Wertung war naturgemäß dabei.

Ergebnisse Berliner Teamstaffel

marathonstaffel2010

Buchsbaums alte Männer: 2h 23′ bei der Berlin Marathon-Staffel 2010 auf dem Flughafen Tempelhof

Ergebnisse Berliner Marathon Staffel

Bewegte Bilder verstörten und erschreckten das Publikum

Der Film »11. Berliner Wasserbetriebe TEAM-Staffel am 9. Juni 2010« stand lange im Schatten seines Vorgängers »10. Berliner Wasserbetriebe TEAM-Staffel 12. Juni 2009«, und in gewisser Weise ist er fast so etwas wie eine Fortsetzung. Wieder arbeitet der SCC mit Leidig zusammen. Doch diesmal ist Leidigs Anteil wesentlich größer. War »10. Berliner Wasserbetriebe TEAM-Staffel 12. Juni 2009« eine Provokation des Zuschauers, die auf künstlerischer Ebene für erhebliches Aufsehen sorgte, aber als Ausdruck der Freiheit der Kunst abgetan werden konnte, so ist »11. Berliner Wasserbetriebe TEAM-Staffel am 9. Juni 2010« ein Frontalangriff auf die bürgerlichen Werte seiner Zeit. Leidig sagt, er wollte mit diesem Film absichtlich einen Skandal herbeiführen. Dies ist ihm gelungen. Bei der Uraufführung randalierte das Publikum und die Polizei beschlagnahmte alle Kopien, derer sie habhaft werden konnte. Das Werk wird möglicherweise für Jahrzehnte aus der Öffentlichkeit verschwinden.

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