Punk first, Hippie second

Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf 2005

Nine Seconds to Triumph

Ergebnisse Friedrich-Ludwig-Jahn-LaufThe longer the season the stronger 36-year-old Leidig of KLTOUR. At the 28th Friedrich-Ludwig-Jahn-Cross-Country-Run he finished second in the 3,6km competition with 164 participants, just nine seconds behind strong youngster Fabian Hirt (born 1988) of LAV Tempelhof/Mariendorf, who recently finished fourth at the 800m Berlin-Brandenburg Championships (Jugend B) with a personal best of 1:59. Leidig was able to stay ahead of third, Fabian Clarkson (born 1990) of SCC Berlin, and fourth, Hirt’s Teammate Robert Wohlgemuth (born 1988). For Leidig this not only meant a crushing victory in the 35-agegroup, but that he is more than in touch with the competitive youth. After the race he said: »Hirt took the lead from the start and was setting the pace. Nobody was challenging him, so the race took off very slow. I stayed behind, maybe fifth or sixth, planning to attack on the last ascent. There it was easy to get rid of the other competitors and on top Hirt’s lead was less than 10m. But he took the downhill-portion furiously and in the end I had not enough power to tackle him.« But he denied that there has been a clash of generations: »Yeah, the guys are 20 years younger than me, but who cares. Truth is on the track and this is no beauty contest. Hirt was doing just enough to win the race and secured a 9-second-lead in the end, ok, but the others could not even attack me. But this and the next season is all preparation. We will meet in two years time, maybe Koona.« Having said this Leidig disappeared into his transition-period. KLTOUR will announce next week whether the 2005-season will be stretched by a couple of weeks to allow some more outstanding performances.

Sed libera nos a malo

Ein kleiner Schritt für Leidig, ein großer für KLTOUR. Nach einigen anonymen Auftritten im Jahr 2004 (unter anderem ein vierzehnter Platz beim 4. Berliner Schlauf des Schachclubs Lavandevil) und mehreren guten Platzierungen im Jahr 2005 hat nun beim 4. Marienfelder Herbstlauf des Polizei SV Berlin erstmals in der Geschichte der Trainings- und Wettkampfgemeinschaft KLTOUR ein für sie startender Sportler das Podium erreicht. Nach Veröffentlichung der offiziellen Ergebnislisten erreicht Leidig in der Altersklasse M35 den zweiten Platz, im Gesamtklassement bedeutete dies den neunten Rang. Leidig war zeitgleich mit Altersklassensieger Lutz Dorn vom VfL Lichtenrade ins Ziel gekommen, der ihn auf den letzten Meter überspurtet hattet. Leidig war drangeblieben, konnte aber nicht mehr vorbeiziehen. Gleichwohl ein hervorragendes Ergebnis dieser Vorbereitungssaison, die mit Leidigs Teilnahme am Friedrich-Ludwig-Jahn-Lauf Ende Oktober ausklingen wird. Auf den sich an die Veranstaltung anschließenden Feierlichkeiten dankte Leidig Gott und dem amerikanischen Trainer Joe Friel, wußte allerdings nicht, ob er ein weiteres Mal einen Satz seiner Lieblingsautorin Julie Burchill zitieren sollte: »Das Bewußtsein, am Ruder zu sitzen, war eben durch nichts zu übertreffen.« Diese Worte waren bereits gefallen, als Leidig sich die Kreuzberger Schachtrophäe »Held des Wahnsinns« gegen KLTOUR-Teamkamerad Ralf Knüfer erstritten hatte. Oder ob er diesmal etwas von der jungen kroatischen Autorin Rujana Jeger zum besten geben sollte: »Das Leben ist wie ein Darkroom… Du weißt nie, wer dich wie fickt und wen du wie fickst. Aber es ist zu aufregend, als du einfach so rausgehen könntest.« Am Ende entschied er sich für die Bibelund verkündete das neue Motto von KLTOUR, das dieser Rennstall, von dem wir noch viel erwarten dürfen, von nun an in seinen Insignien tragen wird: Matthäus 6, 13: Sed libera nos a malo.

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