tegel2007

Wenn wir uns darüber ins Klare setzen, was eine Uhr ist, wird damit die in der Physik lebende Erfassungsart lebendig und damit die Weise, in der die Zeit Gelegenheit bekommt, sich zu zeigen. – Martin Heidegger, Der Begriff der Zeit, Vortrag vor der Marburger Theologenschaft, Juli 1924

Trotz leichtem Übergewicht präsentierte Leidig auf den ersten acht Kilometern des 30. Jedermannlauf des VfL Tegel das Weltraumjogger-Trikot an der Spitze des Feldes, mußte sich aber erneut Olaf Haller geschlagen geben, der das 10 km-Rennen im Tegeler Forst in 34:40 Minuten gewann. Mit 30 Sekunden Rückstand folgte Leidig, der damit auch bei seinem zweiten Saisonstart das Podium der Gesamtwertung erstieg. Die Mannschaftsleitung zeigte sich zwar gnädig angesichts der recht vernünftigen Zeit, hielt aber fest, daß Niederlage nun mal Niederlage ist: “In Pankow rennt er 10 km hinter Olaf her, um sich am Schluß abhängen zu lassen. Diesmal rennt er 8 km vor ihm her, eigentlich ganz gescheit mit taktischen Tempowechseln, aber bekommt am Schluß wieder 30 Sekunden. Da werden wir Endbeschleunigungen zu trainieren haben, keine sehr erfreulichen Einheiten.”

Zum Auftakt aufs Podium

Na, geht doch. Leidig startete in der Schönholzer Heide in die Saison und eroberte das Podium mit einem dritten Rang in der Gesamtwertung. Für die 12,5 km benötigte er 45:08 Minuten und hatte im Ziel 35 Sekunden Rückstand auf Sieger Max Noack vom LAC Berlin. Angriffe von anderen Triathleten wurden auf dem 2,5 km-Rundkurs mit Berg erfolgreich abgewehrt. Gerrit Wegener von SISU mußte nach zwei Runden abreißen lassen und hatte im Ziel 45 Sekunden Rückstand auf Leidig, der Vorjahresfünfte des Sachsenman Benny Aust von Tripoint Frankfurt/Oder bekam gleich über vier Minuten aufgebrummt. Als Belohnung erhielt Leidig abends — nach Absolvierung des Schwimm-Trainings — 25 g Vollmilch-Schokolade, worüber er sich nach Angaben aus gut unterrichteten Kreisen sehr gefreut haben soll.

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Podium beim 25. Pankower Frühlingslauf 2007

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